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stormarn

 

 

 

 

 

lauenburg


Es stinkt

Hallo liebe Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohner diesseits und jenseits der Bille,

uns ist aufgefallen, dass seit einigen Tagen das Wasser der Bille deutlich nach Gülle stinkt und ungewöhnlich schäumt.

Wir haben deshalb heute eine Wasserprobe entnommen und die Polizei informiert. Wir wollen, dass jetzt der Angelegenheit

genauer auf den Grund gegangen wird - wer hat vielleicht die gleiche Beobachtung gemacht?

Christiane-Beatrix Pausch, Köthel (Stormarn)

Frank Kieper (Köthel Lauenburg)

Linau02

Linau01

 

Es stinkt noch immer: Eine heiße Spur führt ins Linauer Moor: Mehrere Kötheler Bürger haben dort aktuell (21.07.14) Aufnahmen von gülleverseuchten Flächen gemacht. Noch immer steht dort viel stinkende Gülle, die über Gräben höchstwahrscheinlich in die "Alte Bille" gelangt - jetzt muss die zuständige Behörde umgehend handeln und den genauen Sachverhalt klären, um den Schaden zu begrenzen!
Die Felder liegen im Linauer Moor an der K10, die von der Straße zwischen Koberg und Sirksfelde abzweigt.

Frank Kieper

 

 

Heute vormittag sind Hans Bruchmann und ich auf Spurensuche in der Angelegenheit gegangen. Ausgehend von der Billebrücke im Dorf, fuhren wir zur Billebrücke in

Billbaum und dann an zwei weiteren Stellen im Linauer Moor, um herauszufinden, ob die Ursache der Gülleverseuchung im direkten Kötheler Umfeld zu finden sei…..

aber es stank an allen Stellen gleich stark, so dass Köthel selbst wohl leidtragend , aber nicht Verursacher der Misere ist.

Zu diesem Zeitpunkt wurde Hans Bruchmann telefonisch darüber informiert, dass für heute nachmittag Mitarbeiter der Wasserbehörde Kreis Lauenburg eine Ortsbesichtigung anberaumt haben.

Darüber habe ich dann auch Bürgermeister Timm Peters informiert und wir werden morgen versuchen, die Ergebnisse dieser Ortsbegehung in Erfahrung zu bringen und

darüber dann auch schnellstmöglich  informieren.

 

Heinz Canibol

21.07.14

 

 

 

Laut Auskunft der zuständigen Wasserbehörde / Herren Lüdemann und  Kock beruht die Verunreinigung des Billewassers tatsächlich auf durch Starkregen verfaultes Gras, das sich über das Grabensystem in die Bille entlädt und dort für Wasserverfärbung und Gestank sorgt. Es ist nicht von einer direkten Gülleentleerung in den Fluss auszugehen und der Billezustand sollte sich in cirka 10 bis 12 Tagen wieder auf Normalzustand stabilisieren.

 

Ausschlaggebend waren die 80 bis 100 mm /qm Regenfall am 9.7.2014 im Linauer Moor, die zu dieser Naturkatastrophe geführt haben….gleichzeitig ist nicht auszuschliessen, dass - über zu diesem Zeitpunkt bereits gedüngte Wiesen - Güllebestandteile mit in die Bille gelangten.

 

Der zuständige Fachdienst Wasserwirtschaft der Kreisverwaltung in Ratzeburg beobachtet die aktuelle Entwicklung genau und will nach Lösungen suchen, um ähnliche Vorfälle zukünftig verhindern zu können.

 

Heinz Canibol

22.07.14

 

 Artikel im Abendblatt zum Thema

 

 

 

Aktuelle Info der Gemeinde Köthel/Lauenburg

 

Wie mir Bürgermeister Timm Peters heute mitteilte, hat er mit der Leiterin der Ordnungsabteilung  abgesprochen, dass das Amt Schwarzenbek Land die Ergebnisse der von Polizei und dem Fachdienst Wasserwirtschaft entnommenen Wasserproben von der zuständigen Behörde anfordert. Sobald die  Ergebnisse vorliegen werde ich sie an dieser Stelle veröffentlichen.  Aus den Ergebnissen dieser Proben sollte dann ersichtlich sein, ob die organischen Bestandteile der Verschmutzung tierischen oder pflanzlichen Ursprungs sind.  Die Gemeinde Köthel  Lauenburg hat in diesem Fall die Klärung des Sachverhaltes bei ihrer übergeordneten Stelle gefordert, da die Zuständigkeit für die Bille in unserem Bereich grundsätzlich beim Kreis Herzogtum Lauenburg liegt.  Einen Zeitpunkt, wann die Ergebnisse vorliegen, kann ich derzeit leider noch nicht nennen.

Ralf Funk

25.07.14